Naturschutz- und Förderverein Gescher/Hochmoor e.V.

Gescher. „Natur ist ein kostbarer Schatz“, beschwört Josef Schürig als erster Vorsitzender des „Naturschutz- und Förderverein Gescher/Hochmoor e.V.“ die Mitglieder, die zur Generalversammlung erschienen sind. Damit will er sie motivieren möglichst „Flagge zu zeigen“. Er selbst habe sich vorgenommen, in Zukunft noch tatkräftiger nach außen zu demonstrieren, dass und wie er hinter seiner Überzeugung stehe. Es sei wichtig, auf Missstände hinzuweisen und andere zu überzeugen, um dem Problem der Umweltschädigung entgegen zu wirken.

Die Mitglieder des Vereins zeigten in vielen Arbeitseinsätzen unter anderem im Naturschutzgebiet Fürstenkuhle großes Engagement. Mit Elan möchte man der Moorlandschaft helfen, „sich weiter zu erholen und dem natürlichen Zustand möglichst nahe zu kommen“.

Kassierer Markus Kersten konnte eine positive Kassenbilanz nachweisen. So war man sich nach einiger Diskussion einig, dass nötige Anschaffungen auch in Zukunft getätigt werden sollen, um die Arbeit zu erleichtern. Die einwandfrei geführte Kasse und der positive Kassenstand gaben keinerlei Anlass zur Beanstandung. So wurden Vorstand und Kassierer nach dem Bericht der Kassenprüfer einstimmig entlastet.

Auch ein Schredder soll beim „Säubern der Fürstenkuhlenumgebung“ wieder zum Einsatz kommen, um die riesigen Haufen an Material, und somit Mineralstoffen, leichter aus dem Naturschutzgebiet zu schaffen.

Entgegen der weitläufigen Meinung der Bevölkerung schlage man dort kein Brennholz, sondern sorge dafür, dass das meist zum Verbrennen ungeeignete Material aus der Heide- und Moorlandschaft abtransportiert werde. Diese Entsorgung überschüssiger Mineralien sei sogar kostenpflichtig.

Dank Sponsoren, Zuschüssen und Mitgliedsbeiträgen ist es dem Verein laut Vorstand dennoch möglich, auch die nächsten Einsätze in Angriff zu nehmen. Somit sei auch keine Beitragsanpassung für das Jahr 2014 geplant. Jederzeit seien Helfer willkommen, die sich beim Vorstand melden können um ihre Unterstützung anzubieten. „Die Arbeit soll natürlich auch Spaß machen.“, betonte Markus Lanfer, stellvertretender Vorsitzender, mit Blick auf die kommenden Einsätze an Weihern und im Waldgebiet der Fürstenkuhle. Ein heißer Kakao und ein Stockbrot am Lagerfeuer in gemütlicher Runde nach einem harten Arbeitstag für die Natur seien da eine Besonderheit und „echt schöne Sache“.

Dank ging besonders an den NABU Bocholt und an alle weiteren Unterstützer. Der noch junge Verein freut sich über neue Mitglieder (Jahresbeitrag 15 Euro, Ermäßigungen möglich), die „die Sache Naturschutz“ ernst nehmen und sich gern „auf irgendeine Art und Weise“ mit einbringen möchten.

Quelle: http://www.azonline.de/Gescher/2013/12/1389901-Junger-Naturschutz-und-Foerderverein-will-aktiv-Flagge-zeigen-Natur-ist-ein-kostbarer-Schatz

 

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