Gefahr von Wildunfällen: Vorsicht am Mühlengrund

Mehr als 250.000 Wildunfälle werden den Versicherern in jedem Jahr gemeldet. Die meisten Autofahrer kommen zwar mit einem Blechschaden davon. Dennoch bittet der Vorsitzende des Naturschutzvereins, Matthias Homann, um besondere Vorsicht in diesen Tagen. Der Mai ist in der Regel ein Monat mit besonders viel Wildunfällen.

In den letzten zwei Wochen ereigneten sich gleich mehrere Wildunfälle in den Bauernschaften. Dabei tauchen die Rehe nicht nur „weit draußen“ plötzlich auf der Straße auf, man findet sie direkt  am Stadtrand von Gescher.

Wie am Mühlengrund, gegenüber Baumarkt und Discounter. Jeden Tag wird hier eine Gruppe von Rehen bis an den Straßenrand gesehen. Matthias Homann bittet die Autofahrer um Aufmersamkeit und Vorsicht:  „Die überwiegende Anzahl der Wildunfälle passiert morgens zwischen 5 und 8 Uhr sowie abends zwischen 17 und 0 Uhr, dennoch kann die Zeit zwischen 1 und 4 Uhr nachts angesichts der geringen Verkehrsstärken  ebenso ziemlich gefährlich werden.“

Für Mensch und Tier hat ein Zuammenstoß  schlimme Folgen. Für das Tier endet die Kollision meist tödlich.  So beträgt der Bremsweg bei einer Geschwindigkeit von 80 km/h bereits 55 Meter. Springt ein Tier abrupt auf die Straße, lässt sich eine Kollision fast nicht mehr vermeiden. Die Wucht, mit der beispielsweise ein Hirsch auf ein 60 km/h fahrendes Auto aufprallt, entspricht mit 5 Tonnen dem Gewicht eines ausgewachsenen Elefanten.

*Foto: Reh direkt Nähe Mühlengrund

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