Stadttaube liegt überraschend in Führung

(Nabu). Der Vorwahlkampf zum Vogel des Jahres 2021 ist angelaufen. Der Nabu sucht den Vogel des Jahres 2021. Seit fünf Tagen werden Kandidaten nominiert. Die Beteiligung an der noch bis 15. Dezember laufenden Urwahl anlässlich des 50. Jubiläums der Aktion ist überwältigend. Schon 67.700 Vogelfreund*innen haben abgestimmt.

Mit den ersten Ergebnissen vom Starttag fühlten sich einige NABU-Expert*innen zunächst bestätigt. Unter den Top-10-Nominierungen befand sich ein wenig überraschender Mix aus beliebten Gartenvögeln wie Rotkehlchen, Blaumeise, Haussperling und Amsel sowie gefährdeten Feldvogelarten wie Feldlerche, Kiebitz und Rebhuhn. Manch einer freute sich schon insgeheim auf die Krone im NABU-internen Tippspiel zum Ausgang der Wahl. Doch es kam anders.

Klammheimlich kletterte ein Überraschungsvogel im Verlaufe der ersten Wahlnacht durch die Ränge und grüßte am Morgen des zweiten Wahltages von der Spitze des Bewerberfeldes: die Stadttaube. Die Rallye dieses Vogel wirkte unwahrscheinlich, doch ein genauerer Blick in die Daten bestätigt: Alles ging mit rechten Dingen zu. Die Stadttaube profitiert davon, dass sich ihr gleich zehn verschiedene Wahlkampfteams verschrieben haben und kräftig die Werbetrommel rühren.

Vermutlich sehen sie in diesem Jahr die große Chance, ihrem Liebling zum Titel zu verhelfen. Bei einer Fachjury wären die „Karriereaussichten“ dieses verwilderten Nachkommens zahmer Brieftauben vermutlich geringer.

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*Foto: Nabu/Mey

Ackerhummel häufigstes Insekt bei NABU-Zählaktion

Auf Platz eins der am häufigsten gesichteten Insekten kam wie in den beiden Vorjahren im August die Ackerhummel. Es folgen diesen Hochsommer Honigbiene, Siebenpunkt-Marienkäfer, Kleiner Kohlweißling, Wildbiene, Wespe, Kleiner Fuchs, Großes Heupferd, Großer Kohlweißling und Admiral, das berichtet der NABU jetzt als Ergebnis seiner Insektenzählaktion.

Fast 10.000 Meldungen über Sichtungen von Insekten hat der NABU beim diesjährigen Insektensommer erhalten – so viele wie noch nie. „Wir freuen uns sehr über die Rekord-Beteiligung“, so NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller. „Sie zeigt: Immer mehr Menschen schauen genauer hin, wenn es um das Schicksal dieser wichtigen Tiergruppe geht.“

Was viele Menschen derzeit beim Grillen oder beim Eisessen stört – die vielen Wespen, spiegelt auch das Ergebnis des Insektensommers. 2020 scheint ein sehr gutes Wespenjahr zu sein. Das schwarz-gelbe Insekt eroberte sich in diesem August Rang sechs der Liste der am häufigsten gemeldeten Insekten, nach Rang zwölf im vergangenen Jahr.

Es wurden auch mehr Individuen pro Zählung gemeldet als 2019. Im Schnitt waren es im August diesen Jahres 19,6 Wespen pro Meldung gegenüber im Durchschnitt 7,3 Wespen 2019. Das ist sogar mehr als bei der Augustzählung 2018, einem ebenfalls guten Wespenjahr. Hier waren 9,4 Wespen pro Meldung gesichtet worden. Der milde Winter und der trockene, warme Sommer haben dafür gesorgt, dass es in diesem Hochsommer besonders viele der Tiere gibt, so die Naturschützer vom NABU.

Foto: nabu, pixabay.de

Wie gefährlich sind Eichenprozessionsspinner?

Es juckt und brennt: Immer mehr Menschen kommen mit den Gifthaaren des Eichenprozessionsspinners in Kontakt. Durch die Klimakrise breitet sich die Raupe immer weiter in Deutschland aus. Wer gern in Parks, Wäldern und Straßen mit vielen Eichen spazieren geht oder joggt, sollte diese Gebiete im Sommer ab Mai besser meiden oder sehr vorsichtig sein.

Der Eichenprozessionsspinner (Thaumetopoea processionea) ist ein Nachtfalter aus der Unterfamilie der Prozessionsspinner und ist heimisch in den Eichenwäldern in Süd- und Mitteleuropas. Durch die Klimakrise breitet sich die Raupenart auch immer weiter nördlicher aus. Neben Wäldern kommt er aber auch in urbanen Gegenden wie in Alleen, Gärten, Parks oder auf Friedhöfen vor.

Bekannt und gefürchtet ist der Eichenprozessionsspinner vor allem wegen der Brennhaare der Raupen. Ab dem dritten Larvenstadium bilden die Raupen feine Brennhärchen, die innen hohl sind und das Eiweißgift Thaumetopoein enthalten. Gelegentlich kommt es zu Massenvermehrungen. Diese natürliche Phänomen sind in der Vergangenheit stets auch ohne Eingriffe des Menschen zurückgegangen.

*Quelle nabu. Lies hier den ganzen Beitrag

*Foto: pixabay.com

Blühstreifen geben Gescher ein schönes, natürliches Gesicht

Blühstreifen sind extra angelegte Flächen auf denen zahlreiche unterschiedliche Blühpflanzen wachsen, welche eine wichtige Nahrungsquelle für Bienen und andere Insekten darstellen. Deshalb werden solche Flächen  oft als Bienenweiden bezeichnet.

Einen besonders schönen Blühstreifen kann man z. Zt. vor Huesker Synthetik an der Frabrikstraße sehen. Bei gutem Wetter findet man dort  blütenbesuchende Insekten wie Honigbienen, Wildbienen, Hummeln und Schmetterlinge. Nicht selten sieht man Menschen vom Fahrrad absteigen und die Blütenpracht bewundern.

Blühstreifen und Blühinseln können der Stadt Gescher ein fröhliches, natürliches Gesicht geben. Im Frühjahr hat die Stadt kostenlosen Samen an Bürger ausgegeben. Ein guter Anfang. Dennoch braucht das Projekt Blühstreifen mehr öffentliche Unterstützung. So hat die Stadt Sehnde z. B. 100 städtische Blühstreifen angelegt. Die Stadt Ahaus im vergangenen Jahr knapp 5.000 qm. Blühstreifen „wirken“ in vielerlei Hinsicht:

  • Förderung der Artenvielfalt in der Agrarlandschaft und des Artenschutzes
  • Schaffung von Lebens- und Rückzugsraum für zahlreiche Tiere und Pflanzen
  • Bekämpfung von Schädlingen durch Nützlinge aus den Blühstreifen
  • Ganzjähriger Schutz gegen Erosion
  • Steigerung von Lebensqualität und Erholungswert der Landschaft
  • Oberflächen- und Grundwasserschutz
  • Möglichkeit zur Überwinterung für zahlreiche Lebewesen

Der Naturschutzverein möchte eine Projektgruppe „Blüh- und Wildwiesen“ gründen. Wer Lust hat mitzumachen, kann sich gern beim Vorstand (Impressum) melden.

Unser Wonneproppen fliegt bald aus

Das ist der junge Wanderfalke im Turm der Pankratiuskirche. Am 13. Mai wurde er beringt, vermutlich wird er Ende dieser Woche im Alter von ca. 40 Tagen ausfliegen. Also Ferngläser bereithalten.

Da das Männchen in diesem Jahr nur das einzige Junge ist, das die Eltern aufziehen mussten ist es rundum gut genährt. Drei weitere, vermutlich unbefruchtete Eier wurden im Nest gefunden.

*Foto: Thorsten Thomas

Naturschutzgesetz beachten: Heckenschnitte in der Brutzeit der Vögel nicht erlaubt

Zwischen dem 1. März und dem 30. September ist der Heckenschnitt in Deutschland verboten. In diesem Zeitraum dürfen Hecken, Sträucher, Gehölze sowie Gebüsche und lebende Zäune nicht stark geschnitten oder gar entfernt werden. Durch das Gesetz sollen Vögel und Insekten geschützt werden. Besorgniserregend ist, dass es aktuell zu teils eklatanten Verstößen im Innen- und Außenbereich gegen das Bundesnaturschutz kommt.

So wurde in Höhe Up de Schaar im Außenbereich erst jüngst eine Wallhecke massiv, bis in`s gewachsene Holz hinein, beschnitten. Das ist nur in der Zeit vom 1. Oktober bis 1. März erlaubt. Brütende Vögel sollen so geschützt werden.

„Vögel und Insekten leiden in besonderem Maße unter der intensiven Landwirtschaft. Die Biodiversivität in den Außenbereichen geht ständig zurück. Auf brütende Tierarten muss besondere Rücksicht genommen und ein Verstoß gegen das Naturschutzgesetz kann nicht hingenommen werden,“ darauf weist unser Vorsitzender Matthias Homann in einer Pressemitteilung  hin.

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Mehrere Spaziergänger, die den Vorgang beobachteten, brachten den Verstoß dem Ordnungsamt zur Kenntnis. Nun muss der Landwirt mit einem Bußgeldbescheid in nicht unerheblicher Höhe rechnen. Die Naturschutzbehörde in Borken will den Vorgang konsequent aufarbeiten, wie vom Kreis versichert wurde.

Das Problem des unerlaubten Heckenschnitts stellt sich auch in der Stadt. Durch die Kurzarbeit und andere Begleiterscheinungen der Corona-Krise, haben viele Menschen mehr Freizeit, hat der NABU Kreis Borken festgestellt. Nicht wenige widmen sich in dieser Zeit der Umgestaltung ihres Gartens. In diesem  Zusammenhang haben Naturschutzfreunde vom NABU besonders  in den letzten Wochen im Kreisgebiet Borken feststellen müssen, dass in einigen Gärten regelrechte Kahlschläge erfolgt sind.

Alte Bäume und Sträucher wurden teilweise großflächig entfernt. Dabei haben die Gartenbesitzer offensichtlich nicht bedacht, dass sie diese Rodungen inmitten der Brutzeit der Singvögel durchgeführt haben. Für die brütenden Vögel ist der Verlust eines Geleges mit Eiern oder Jungvögeln kaum zu kompensieren und stellt für die Stadtfauna einen schweren Verlust dar.

Die Lage entspannt sich: Weniger tote Blaumeisen gemeldet

Gute Nachricht für Blaumeisen: Es werden immer weniger Verdachtsfälle gemeldet. Welchen Einfluss das Blaumeisensterben der letzten Wochen auf den Bestand hat, zeigte die große Vogelzählung zur Stunde der Gartenvögel am Wochenende.

Bis zum 14. Mai sind 19.500 Verdachtsmeldungen zum durch das Bakterium Suttonella ornithocola verursachten Blaumeisensterben eingegangen. Diese Meldungen betreffen knapp 36.000 Vögel – neben Blaumeisen in geringer Zahl auch andere Vogelarten. Gleichzeitig nehmen jahreszeitbedingt nun auch wieder die Meldungen am Usutu-Virus verendeter Amseln zu.

Am vergangenen Wochenende fand mit der „Stunde der Gartenvögel“ die große Vogelzählung in den Gärten und Parks der Republik statt. Natürlich stand die Blaumeise in diesem Jahr im Mittelpunkt des Interesses. Bundesweit betrachtet sind 22 Prozent weniger Blaumeisen pro Zählpunkt („Garten“) gemeldet worden. Statt 2,16 Blaumeisen pro Meldung sind es in diesem Jahr nur noch 1,66 – mit Abstand der niedrigste Wert seit Beginn der Zählungen im Jahr 2005.

Um herauszufinden, ob der Rückgang wirklich auf das Konto der Epidemie geht, haben die Ornithologen des NABU für jeden Landkreis und jeden Postleitzahlen-Bereich die Veränderungen der Blaumeisenzahlen zwischen 2019 und heute mit der Anzahl der Meldungen kranker Meisen verglichen.

Es ergab sich ein eindeutiger Zusammenhang. Je mehr Berichte toter Meisen aus einem Landkreis bei uns ankamen, desto größer waren dort auch die Bestandsrückgänge. Wir können daher davon ausgehen, dass zumindest ein Teil des Rückgangs gegenüber dem Vorjahr direkt auf das diesjährige Blaumeisensterben zurückzuführen ist. Ob auch noch andere Faktoren eine Rolle gespielt haben, kann jedoch nicht mit Sicherheit ausgeschlossen werden.

Der Naturschutzverein Gescher-Hochmoor wird in diesem Jahr zur Stützung der Meisenpopulation 200 Nistkästen anbringen. Dies soll im Herbst geschehen. Die Nistkästen sind aber bereits fertig gestellt. Am vergangen Freitag fand ein Probelauf der Anbringung statt, das ein großes, mediales Echo hatte.

Lies hier Beitrag über Anbringung von Meisenkästen.

*Quelle: Nabu/Foto: pixabay.com

Meisenkästen zur Stützung der Meisenpopulation und gegen den Eichenprozessionsspinner

Meisen können einen Beitrag zur Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners leisten, lösen können sie das Problem aber ganz bestimmt nicht. So diente die Aktion von einigen Naturschutzfreunden am Freitagnachmittag auch dem Ziel, die Population der Meisen und anderer Höhlenbrüter zu stützen.

In den letzten Monaten war ein vermehrtes Sterben von Blaumeisen zu beobachten. Die Tiere litten an einer bakteriellen Infektion, die bei Meisen eine Lungenentzündung hervorruft und am Ende zum Tod führt.  Glücklicherweise hält sich das Phänomen im Münsterland noch sehr in Grenzen.

200 Meisenkästen wollen wir im Herbst aufhängen. Die Stadt Gescher hat sie finanziert und Haus Hall in bekannter guter Qualität hergestellt.  Am Freitag gab´s einen Probelauf, um die Vorgehensweise zu optimieren. Auch wegen Corona hat der Vorstand die eigentliche Aktion auf den Herbst verschoben, ohnehin die Zeit in der Meisenkästen aufgehängt werden.

Mit dabei waren auch die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr. Mit ihrem Teleskopfahrzug wurde die Aktion zu einer Sache mit Spaßfaktor. Unser Vorsitzender Matthias Homann bedankte sich ausdrücklich für die freundliche Unterstützung.

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Bernhard Terwey, einer der Gründungsmitglieder des Vereins, montierte den ersten Kasten. Er zeigte weniger Versierten worauf es bei der Anbringung ankommt: „Eine Ausrichtung nach Osten oder Südosten ist ideal. Damit kein Regen eindringen kann, sollte ein Nistkasten niemals nach hinten, eher nach vorne überhängen. Nisthilfen von gleicher Bauart sollten in Abständen von mindestens vierzig Metern aufgehängt werden,“ erläuterte der erfahrene Naturschützer dem Nachwuchs.

Unser Mitglied Anne Kortüm erwies sich auch in luftiger Höhen als schwindelfrei und durchaus mit Heimwerkertalent. Geschickt beteiligte auch sie sich an der Anbringung der Kästen.

Anne Kortüm ist seit wenigen Tagen Bewerberin (parteilos) für das Bürgermeisteramt. Damit bewerben sich gleich zwei Mitglieder unseres  Vereins um das höchste Amt im Rathaus. Wie bekannt hat schon vor geraumer Zeit Klaus Schonnebeck (SPD) seine Bewerbung angemeldet. Gute Aussichten für den Naturschutz in Gescher.

Naturschutzfreund Klaus Schonnebeck bringt eine weitere Variante zur Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners in`s Spiel. Ein Baumring am Ende mit einem Sack der einen Botenstoff (Kairomon) enthält. Der imitiert den Duft von jungen Eichentrieben und zieht den Eichenprozessionsspinner an. Zusätzlich reagiert der Sack durch seine schwarze Farbe auf die Sonne und erhitzt sich auf bis zu 70 Grad. Der Effekt: „Die eiweißhaltige Raupe zersetzt sich selbst“. Der Vorteil bei der Falle ist, dass sie umweltfreundlich und für andere Lebewesen ungefährlich ist.

Gefahr von Wildunfällen: Vorsicht am Mühlengrund

Mehr als 250.000 Wildunfälle werden den Versicherern in jedem Jahr gemeldet. Die meisten Autofahrer kommen zwar mit einem Blechschaden davon. Dennoch bittet der Vorsitzende des Naturschutzvereins, Matthias Homann, um besondere Vorsicht in diesen Tagen. Der Mai ist in der Regel ein Monat mit besonders viel Wildunfällen.

In den letzten zwei Wochen ereigneten sich gleich mehrere Wildunfälle in den Bauernschaften. Dabei tauchen die Rehe nicht nur „weit draußen“ plötzlich auf der Straße auf, man findet sie direkt  am Stadtrand von Gescher.

Wie am Mühlengrund, gegenüber Baumarkt und Discounter. Jeden Tag wird hier eine Gruppe von Rehen bis an den Straßenrand gesehen. Matthias Homann bittet die Autofahrer um Aufmersamkeit und Vorsicht:  „Die überwiegende Anzahl der Wildunfälle passiert morgens zwischen 5 und 8 Uhr sowie abends zwischen 17 und 0 Uhr, dennoch kann die Zeit zwischen 1 und 4 Uhr nachts angesichts der geringen Verkehrsstärken  ebenso ziemlich gefährlich werden.“

Für Mensch und Tier hat ein Zuammenstoß  schlimme Folgen. Für das Tier endet die Kollision meist tödlich.  So beträgt der Bremsweg bei einer Geschwindigkeit von 80 km/h bereits 55 Meter. Springt ein Tier abrupt auf die Straße, lässt sich eine Kollision fast nicht mehr vermeiden. Die Wucht, mit der beispielsweise ein Hirsch auf ein 60 km/h fahrendes Auto aufprallt, entspricht mit 5 Tonnen dem Gewicht eines ausgewachsenen Elefanten.

*Foto: Reh direkt Nähe Mühlengrund

Hochlandrinder auf extensiver Weide in Tungerloh Capellen

Extensive Beweidung mit Hochlandrindern können interessierte Naturfreunde in Tungerloh Capellen sehen. Direkt an der Berkel  neben Antoniuskapelle und  Olaf Stein`s Landhaus Capellen grasen diese urigen Rinder.

Die Tiere  haben  viel Auslauf  und überweiden die Wiese nicht. So bleiben Grasbüschel stehen, in denen Insekten leben können.

Hinzu kommt, dass ein Rind täglich rund 40 kg kotet. Die daraus entstehenden Kuhfladen bieten Insekten Nahrung , die wiederum Vögel ernähren. Naturschutzexperten glauben, dass dadurch rund 20 Singvögel pro Kuh mehr auf einer solchen Wiese leben können als auf Wiesen ohne Kühe.

Quelle: topAgrar/Foto: fjk.